Passau. Halbzeit bei der größten Baumaßnahme in der Geschichte des Diözesan-Caritasverbands: In Passau-Grubweg wurde nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit das Richtfest für den ersten Bauabschnitt der Förderzentren Don Bosco und St. Severin gefeiert. Der Neubau liegt voll im Zeitplan.
Bis 2030 entstehen moderne sonderpädagogische Förderzentren für rund 350 Schülerinnen und Schüler. Aktuell läuft der Innenausbau zügig: Installationen für Elektro, Heizung, Klima und Sanitär sind weit fortgeschritten, Turnhalle und Schwimmhalle nahezu fertig. Auch der Verbindungsbau schreitet planmäßig voran.
Der erste Bauabschnitt soll im April 2027 abgeschlossen sein. Dann ziehen erste Klassen, die Schulvorbereitende Einrichtung sowie die heilpädagogische Tagesstätte ein. Anschließend folgt Bauabschnitt II mit dem Neubau für Don Bosco.
Die Anlage wird als „Lernhaus der kurzen Wege“ konzipiert: Alle Bereiche sind barrierefrei erreichbar, das Rasenspielfeld entsteht auf dem Dach der Turnhalle. Trotz laufendem Betrieb wurden bereits enorme Mengen bewegt und verbaut.
Caritasdirektorin Andrea Anderlik bezeichnet das Projekt als wichtigen Ort für Fürsorge und Begegnung und dankt allen Beteiligten. Aus einer ursprünglich geplanten Sanierung entwickelte sich ein moderner Neubau, der den heutigen Anforderungen gerecht wird.
Mit der Fertigstellung bis 2030 setzt die Caritas ein starkes Zeichen für die Förderung junger Menschen mit Unterstützungsbedarf.
Foto: can/ho/wd

