• Donnerstag, 25. Juni 2026

Röhrnbach / B12: Im Rahmen einer gemeinsamen Kontrollaktion haben Einsatzkräfte der Polizei am Donnerstag, den 25. Juni 2026, den Verkehr auf der B12 zwischen Kumreut und Garham überwacht. Da Aktion fand im Rahmen der Landesweiten Schwerpunktaktion 2026 mit dem Thema „Sicherheit auf Landstraßen“ statt. Beteiligt waren Beamte der Polizeiinspektion Freyung, der Polizeistation Waldkirchen, der Polizeiinspektion Grafenau sowie der Verkehrspolizei Passau..

Schwerpunkt der Maßnahme war die Bekämpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit und Ablenkung im Straßenverkehr. Zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt ca. 60 Fahrzeuge. Zur Sicherung der Kontrollstelle, welche mit Unterstützung der Straßenmeisterei Freyung im gesperrten Fahrstreifen des dortigen zweispurigen Bereiches eingerichtet, galt dort Tempo 30. Auch diese Geschwindigkeit wurde kontrolliert.

Zur Feststellung von Verkehrsverstößen wurde vor der Kontrollstelle die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge gemessen. Darüber hinaus überwachten die Beamten die Einhaltung des auf diesem Streckenabschnitt geltenden Überholverbots. Verkehrsteilnehmer, die durch überhöhte Geschwindigkeit, verbotswidrige Überholmanöver oder Handynutzung auffielen, wurden unmittelbar nach dem Verstoß angehalten und kontrolliert.

Ein  Autofahrer fiel besonders negativ auf. Er wurde zunächst mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle staunten die Beamten nicht schlecht: Im Fahrzeug des jungen Mannes war eine Radar-Warn-App in seinem Handy aktiv. Die App soll vor Geschwindigkeitsmessungen warnen, ist im Straßenverkehr jedoch verboten. Offensichtlich hatte die Technik in diesem Fall wenig Nutzen, denn der Fahrer war bereits erfolgreich geblitzt worden.

Während der Kontrolle stellten die Polizisten zudem fest, dass er nicht angeschnallt war. Neben dem Bußgeld für die erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung erwarten ihn daher weitere Sanktionen wegen der Nutzung des Radarwarners sowie des Verstoßes gegen die Anschnallpflicht.

Im Rahmen der Kontrolle wurden diverse Geschwindigkeitsübertretungen, Verstöße gegen das Überholverbot und andere Ordnungswidrigkeiten festgestellt.  Der Schnellste, ein tschechischer Staatsangehöriger, war mit 161 km/h bei erlauben 100 km/h unterwegs, was einen Monat Fahrverbot zur Folge hat. Das Bußgeld in Höhe von über 500 Euro musste er an Ort und Stelle entrichten.

Mit der Kontrollaktion verfolgt die Polizei das Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Verkehrsregeln konsequent durchzusetzen. Insbesondere überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung zählen weiterhin zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle.