Passau. Die Stadt Passau nutzt die Sommerferien für zahlreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Millionen Euro. Schwerpunkte sind Schulen, Kinderbetreuung, Straßen, Brücken und das Kanalnetz. „Wir investieren in gute Lern- und Betreuungsbedingungen sowie in eine sichere und leistungsfähige Infrastruktur“, betont Oberbürgermeister Andreas Rother.
Rund 2,4 Millionen Euro fließen in Schulen. Größtes Projekt ist die energetische Teilsanierung der Sportgrundschule Grubweg (1,5 Mio. Euro). An der Grundschule St. Anton wird das ehemalige Hallenbad zur Mensa mit Mehrzweckraum umgebaut. Zudem werden Sanitäranlagen erneuert und am Gymnasium Leopoldinum ein Physikübungsraum saniert.
Für Kinderbetreuungseinrichtungen sind rund 3,5 Millionen Euro vorgesehen. In Kohlbruck entsteht durch den Umbau eines Gebäudes eine neue Kinderkrippe mit Kindergarten (2,6 Mio. Euro). Der Kinderhort OASE in der Innstadt erhält einen Erweiterungsbau mit 20 zusätzlichen Betreuungsplätzen.
Im Straßen- und Brückenbau werden Fahrbahnen in der Von-Rudhart-Straße, Am Seidenhof und der Vilshofener Straße erneuert. In Grubweg ersetzt eine neue Aluminiumbrücke die bisherige Holzbrücke. Weitere Projekte sind die Erschließung des Bundespolizei-Standorts in Kohlbruck (2,2 Mio. Euro) sowie die Sanierung der Stützmauer am Mühltalbach.
Auch das Kanalnetz wird modernisiert: In der Vornholzstraße saniert die Stadtentwässerung rund 340 Meter Kanal für etwa 200.000 Euro. Über Verkehrsbehinderungen informiert die Stadt jeweils gesondert.
Bild: Oberbürgermeister Andreas Rother (rechts) macht sich zusammen mit dem Baureferenten Wolfgang Seiderer ein Bild vom Fortschritt der Baumaßnahme Kinderhort OASE.
Foto: Stadt Passau

