• Freitag, 7. August 2026

„Wir wollen die Bevölkerung länger gesund halten“

Bad Füssing. Mehr Prävention statt teurer Reparaturmedizin – dafür werben der Bayerische Heilbäderverband und die CSU-Landtagsabgeordneten Stefan Meyer und Bernhard Seidenath. Auf Einladung Meyers informierte sich Seidenath in Bad Füssing über die Herausforderungen der bayerischen Kur- und Heilbäder.

Verbandsvorsitzender Peter Berek und Geschäftsführer Frank Oette forderten eine bessere finanzielle Ausstattung, einen Sonderstatus für Heilbäder sowie den Ausbau von Präventionsangeboten. Kur- und Heilbäder seien ein wichtiger Baustein der Gesundheitsversorgung und stärkten zugleich den ländlichen Raum. Auch Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz betonte die Bedeutung der Einrichtungen für die regionale Gesundheitsversorgung.

Der Bayerische Heilbäderverband vereint über 70 Heilbäder, Kurorte und Kurbetriebe. Mit mehr als 5,6 Milliarden Euro Jahresumsatz und rund 100.000 Arbeitsplätzen ist er ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Jede vierte Übernachtung in Bayern entfällt auf einen Kurort oder ein Heilbad.

Seidenath verwies auf Förderprogramme wie die KuHeMo-Förderung sowie Tourismusmittel und GesundheitsregionenPlus. Sein Fazit: „Kur- und Heilbäder sind ein Markenzeichen Bayerns. Wir wollen sie weiter stärken und die Menschen länger gesund halten.“

Foto (Stefanie Starke): (v. l.) Der Gesundheitsausschuss-Vorsitzende MdL Bernhard Seidenath, MdL Stefan Meyer, die stellvertretende Landrätin Cornelia Wasner-Sommer, der Heilbäderverbandsvorsitzende Peter Berek (online zugeschalten), Verbandsgeschäftsführer Frank Oette und der stellvertretende Verbandsvorsitzende und Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz.