Freyung. Die CSU-Landtagsabgeordneten Josef Heisl und Dr. Stefan Ebner informierten sich beim Aufklärungsbataillon 8 über die aktuelle Entwicklung des Bundeswehrstandorts Freyung. Bataillonskommandeur Dr. Dan Tomuzia erläuterte die Aufgaben der über 400 Soldatinnen und Soldaten sowie die Fortschritte bei Ausrüstung und Infrastruktur.
Dank zusätzlicher Mittel seien die Soldaten heute deutlich besser ausgestattet und jederzeit einsatzbereit. Auch neue Gefechtsfahrzeuge sollen in den kommenden Jahren ausgeliefert werden. Gleichzeitig stoße die Kaserne mit wachsenden Rekrutenzahlen an ihre Kapazitätsgrenzen, weshalb Neubauten und Erweiterungen notwendig seien.
Neben der militärischen Ausstattung stand die Resilienz der Gesellschaft im Mittelpunkt. Tomuzia betonte, Schutzräume allein reichten nicht aus – entscheidend sei die Bereitschaft der Bevölkerung, Verantwortung zu übernehmen. Heisl sprach sich erneut für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr aus, das neben der Bundeswehr auch Bereiche wie Pflege und Rettungsdienste stärken könne.
Beim Rundgang durch die Kaserne überzeugten sich die Abgeordneten vom schnellen Fortschritt der Baumaßnahmen. Zum Abschluss diskutierten sie die künftige Rolle von KI und Drohnen. Tomuzia stellte klar: Moderne Technik gewinne an Bedeutung, doch am Ende bleibe der gut ausgebildete Soldat entscheidend.
Foto (Stefanie Starke): (v. l.) MdL Josef Heisl, MdL Dr. Stefan Ebner und Bataillonskommandeur Dr. Dan Tomuzia.

