ST. OSWALD. Wild, Wald und regionale Traditionen standen am ersten Sonntag im September wieder im Mittelpunkt in St. Oswald. Der Klosterort lud zum einzigen Wildmarkt im gesamten Bayerischen Wald ein und lockte bei spätsommerlichen Temperaturen zahlreiche Besucher an.
Traditionell mit dabei waren Böllerschützen und Jagdhornbläser. Besondere Aufmerksamkeit fanden Steinadler und Uhu, die aus nächster Nähe bestaunt werden konnten. Die Jägerschaft bot Hirschwurst und Hirschfleisch an. Kulinarisch reichte die Auswahl von Hirschgulasch mit Knödel über Hirsch- und Schweinsbratwürstl bis zu Sengzelten aus dem Holzbackofen, Käse sowie Kaffee und Kuchen.
Abwechslungsreich präsentierten sich auch die Fieranten mit regionalen Produkten, Kräutern, Marmeladen, Herbstdeko, Körben, Keramik sowie Holz-, Filz- und Handarbeiten. Im Waldgeschichtlichen Museum gab es ein Filmprogramm und ein Schießkino mit Lasergewehr. Infostände zu Wolf, Bienen und Honig sowie traditionelles Spinnhandwerk rundeten das Angebot ab. Besucher und Veranstalter zeigten sich mit dem gelungenen Markttag rundum zufrieden.
Foto: Tourist-Info St. Oswald-Riedlhütte

