• Donnerstag, 30. Juli 2026

Heisl: Mehr Geld und weniger Bürokratie für Bayerns Kitas

Heisl: Mehr Geld und weniger Bürokratie für Bayerns Kitas

Der Bayerische Landtag hat die Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) beschlossen. Sie tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Bereits 2026 wurden die staatlichen Betriebskostenzuschüsse um 280 Millionen Euro erhöht. Bis 2029 steigt die Förderung gegenüber 2025 um rund 25 Prozent.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Josef Heisl und seine FW-Kollegin Roswitha Toso sehen darin einen wichtigen Schritt für eine verlässliche und hochwertige Kinderbetreuung. Ziel der Reform seien mehr Geld für die Einrichtungen, weniger Bürokratie und eine langfristig gesicherte Finanzierung.

Kernpunkte sind ein höherer Qualitätsbonus, eine gesetzliche Teamkräftepauschale zur Entlastung des pädagogischen Personals sowie eine bessere Förderung kleiner und ländlicher Kindertagesstätten. Zudem bleibt der bisherige Elternbeitragszuschuss vollständig im System erhalten.

Heisl widerspricht Befürchtungen steigender Elternbeiträge. Die Reform sei nicht Ursache möglicher Erhöhungen, sondern solle diese durch höhere staatliche Zuschüsse abfedern. Auch die Träger müssten Eltern künftig transparent über staatliche Förderleistungen informieren.

Unterstützung erhält Heisl vom Caritasverband für die Diözese Passau. Vorstand Stefan Seiderer geht davon aus, dass die Elternbeiträge in den rund 114 Caritas-Kitas im Bistum auch ab 2027 stabil bleiben können. Die Reform verbessere die Finanzierung der Einrichtungen spürbar und stärke die Zukunft der Kinderbetreuung.

Bild: MdL Josef Heisl im Gespräch mit Stefan Seiderer, Bischöflich Beauftragter für die Caritas und Vorstand des Caritasverbandes für die Diözese Passau e. V
Foto: ABGEORDNETENBÜRO Stefan Meyer, MdL | Josef Heisl, MdL