Pocking. Unter dem Motto „I like to move it!“ wurde die Stadthalle Pocking zum Treffpunkt für Lebensfreude und gelebte Inklusion. Beim vierten niederbayerischen Tanzfest der Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung präsentierten Schülerinnen und Schüler aus ganz Niederbayern gemeinsam einstudierte Tänze – von Pop und Volkstanz bis hin zu kreativen Choreografien.
Gastgeber war die Caritas St. Ulrich-Schule Pocking, die Stadt stellte die Stadthalle kostenlos zur Verfügung. Das Fest stand ganz im Zeichen der Caritas-Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen.“ Im Mittelpunkt stand nicht der Wettbewerb, sondern das gemeinsame Erlebnis und die Freude am Tanzen.
Mit dabei waren unter anderem die St. Ulrich-Schule Pocking, das Heilpädagogische Zentrum Eggenfelden, die Pestalozzi-Schule Landshut, die St.-Severin-Schule Passau, die Franz-Xaver-Eggersdorfer-Schule Vilshofen, die Lebenshilfe-Schule Landau, das Bildungszentrum St. Wolfgang Straubing sowie die Grundschule Pocking.
Caritasdirektorin Andrea Anderlik würdigte die Veranstaltung als eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Gemeinschaft und Inklusion gelingen: „Hier zählt nicht Perfektion, sondern dass alle gemeinsam in Bewegung kommen.“ Auch Schulleiterin Heike Flammensbeck freute sich über den Erfolg des Tanzfestes, das von Lehrkräften und Betreuungsteams über Wochen vorbereitet worden war.
Zum Abschluss wurden alle Teilnehmer geehrt und tanzten gemeinsam. Das niederbayerische Tanzfest hat sich damit erneut als fester Ort der Begegnung etabliert, an dem Kinder und Jugendliche mit Behinderung ihre Talente ohne Leistungsdruck zeigen und gemeinsam unvergessliche Momente erleben können.
Foto: can/mr

