St. Oswald. Im Waldgeschichtlichen Museum ist ab 9. Mai die Ausstellung „Joy Flow“ der tschechischen Künstlerin Kristina Maršíková Málková zu sehen. Die Vernissage findet am 8. Mai um 19 Uhr statt.
Die Prager Künstlerin verarbeitet in ihren Gemälden persönliche Erlebnisse und entwickelt daraus eine vielschichtige Bildsprache. Ihre Werke basieren zwar auf realistischer Malerei, verzichten jedoch auf konkrete Darstellungen und eröffnen Raum für eigene Interpretationen. Dabei verbindet sie traditionelle Techniken mit zeitgenössischem Ausdruck.
Geprägt ist ihre Arbeit auch durch ihre Ausbildung in der Restaurierung alter Meister, die sich in einem tiefen Verständnis für Material und Malerei widerspiegelt. Gleichzeitig spielen spirituelle und existenzielle Themen eine Rolle, die sich aus ihrer persönlichen Herkunft – unter anderem mit Wurzeln im Böhmerwald – speisen.
Eine besondere Verbindung von Kunst und Spiritualität zeigte sich etwa in der Gestaltung eines Altarbildes in Kašperské Hory. Insgesamt steht Málkovás Werk für eine intensive, persönliche Ausdrucksform und die Fortführung der tschechischen Maltradition.
Zur Vernissage führt Dr. Vladimir Horpeniak in die Ausstellung ein, musikalisch begleitet von Martin Kubát, Jadviga Falzenburg und dem Trio Veselé Dudácké Muziky z Katovic. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung ist bis 20. September täglich außer montags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Bild: Málková Gemälde „Das Martyrium von Vater Karl“. (Foto: Kristina Maršíková Málková)

