Passau. Nach wiederholten Problemen bei Starkregen im Bereich Waldschmidtstraße und „Am Hochpegel“ errichtet die Stadt Passau ein unterirdisches Regenrückhaltebecken. Mit dem Spatenstich Ende Mai begann die Umsetzung des Projekts, das die Kanalisation entlasten und die Überflutungsgefahr für Anwohner verringern soll.
Das Becken entsteht auf einem städtischen Grundstück oberhalb der betroffenen Bereiche und verfügt über ein Speichervolumen von rund 600 Kubikmetern. Bei starken Niederschlägen wird das anfallende Mischwasser zunächst zwischengespeichert und anschließend kontrolliert in die Kanalisation abgegeben. Dadurch werden Belastungsspitzen im Kanalnetz reduziert.
Oberbürgermeister Andreas Rother bezeichnete die Maßnahme als wichtigen Beitrag zur Anpassung an zunehmende Starkregenereignisse und zur Verbesserung der Sicherheit für die Bevölkerung.
Die Arbeiten umfassen sowohl den Tiefbau als auch die technische Ausstattung mit moderner Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 775.000 Euro. Die Fertigstellung ist für Herbst 2026 vorgesehen. Das Regenrückhaltebecken ist Teil der städtischen Vorsorgemaßnahmen gegen Starkregen und soll die Entwässerungssituation in diesem Bereich nachhaltig verbessern.
Bild: Mit dem Spatenstich für das neue Regenrückhaltebecken Am Hochpegel startet die Stadt Passau die bauliche Umsetzung einer wichtigen Maßnahme zur Entlastung der Kanalisation bei Starkregen. Neben Oberbürgermeister Andreas Rother (3. v. r.) waren vor Ort (v. r.): Heinz Schneider (Geschäftsführer Schneider Bau), Hermann Pauli (Pumpen Pauli), Thomas Teichmann (Dienststellenleiter Stadtentwässerung), Klaus Biebl (stellv. Dienststellenleiter Stadtentwässerung) sowie Alois Hofinger (Ingenieurbüro). Foto: Stadt Passau

