• Dienstag, 16. Juni 2026
Schöfweg baut auf Bauen

Schöfweg. Manche Mittel sind bewährt. Dennoch braucht es Weitblick, um sich Zukunft auf-, aber nicht zu verbauen. Die neue Bürgermeisterin von Schöfweg, Nadine Aulinger, sprach mit MdL Martin Behringer über die „Schöfweg-Strategie“.
Im Grunde lautet die: Wir müssen stark bleiben und stärker werden, um wachsende Aufgaben bewältigen zu können. Schöfweg ist zum Glück strategisch gut aufgestellt. Auf einer Seite sind Donautal und Autobahn nahe. Auf der anderen gibt es Natur, Tourismus und Lebensqualität. Also wird denjenigen, die diese Kombi suchen, die Möglichkeit erschlossen. Ein neues Baugebiet mit neuen Parzellen bietet zusätzliche Erweiterbarkeit für Eigenheime von 40 weiteren Bürgern und Familien. Ein langgehegter Wunsch nach einem Gewerbegebiet geht endlich in die Zielgerade. Es braucht auch Arbeit und Gewerbesteuer am Ort. Denn der Rest heißt oft „Kosten“ und verlangt in Zukunfst auch mehr freie Finanzspanne im Haushalt. Ein Waldkindergarten könnte das bestehende Angebot abrunden. Die Friedhöfe sind nun kommunal aber müssen erst bürgerverträglich neu berechnet werden. Eine brüchige Mauer macht schon mal Kopfzerbrechen. Wie das anpacken, umlegen, abschreiben? Bürgermeisterei ist pures Management. Förderung gilt es zu suchen, die Mittel des Investitionsbudgets nachhaltig einzusetzen. ES gilt Partnerschaften zu suchen, wie zum Abbau weißer Mobilfunkflecken oder zum Thema neue Wohntrends, die auch am Land immer öfter zu Miete tendieren.
Wertvolle Tipps hatte dazu MdL Martin Behringer als Mitglied in Bau- oder Wirtschaftsausschuss dabei. Und auch was ganz Praktisches aus eigener Erfahrung: Zur Standfestigkeitstestung von Grabsteinen gibt es auch Mittel zur Eigendiagnostik durch den Bauhof, statt ständig externe Fachleute teuer rütteln lassen zu müssen. Eine kleine freie Finanzspanne mehr könnte so schon wieder gesichert sein. Über alles andere will er auch weiter gerne im Gespräch bleiben.

Bild: Bürgermeisterin Nadine Aulinger und MdL Martin Behringer am neuen Baugebiet von Schöfweg. An Demografie ansetzen ist auch ein Mittel zur Zukunftssicherung. Plus Gewerbe, plus Lebensqualität. Dann beweist Schöfweg gleich mehrfach guten Weitblick. Foto: Abgeordnetenbüro