Hauzenberg. Bereits zum fünften Mal haben die beiden Malteser Rettungsdienst-Mitarbeiter Michael und Stephanie Breinbauer mit einem engagierten Team den Traumatag in Raßreuth organisiert. Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit verschiedener Hilfsorganisationen unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren. Rund 180 Einsatzkräfte, Verletztendarsteller, Ausbilder und Helfer waren beteiligt.
Im Mittelpunkt standen fünf Auszubildende zum Notfallsanitäter, die die Einsätze eigenverantwortlich leiten sollten. Unterstützt wurden sie von erfahrenen Rettungskräften, Notärzten sowie Feuerwehren, Bergwacht, Wasserwacht und DLRG.
Drei anspruchsvolle Szenarien verlangten den Beteiligten einiges ab. Höhepunkt war ein simulierter Tiefbauunfall mit mehreren Verletzten, bei dem erstmals auch ein Team der Uniklinik Regensburg den Einsatz einer mobilen Herz-Lungen-Maschine (ECMO) demonstrierte. Weitere Übungen fanden am Freudensee bei einem Tauchunfall sowie in steilem Gelände bei einem Kettensägenunfall statt.
Bürgermeister Rudolf Hirz, erstmals Schirmherr der Veranstaltung, lobte das Engagement aller Beteiligten und betonte die Bedeutung gemeinsamer Übungen. Nach jeder Übung wurden die Einsätze analysiert und Verbesserungspotenziale besprochen.
Zum Abschluss zog Organisator Michael Breinbauer ein positives Fazit. Der Traumatag habe erneut gezeigt, wie wichtig Kommunikation, Ausbildung und die enge Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen für erfolgreiche Rettungseinsätze sind.
Foto: Friedsam

