Passau. Sportwetten werden zu einem immer größeren Teil von Sportveranstaltung, was bei der Fußball Weltmeisterschaft 2026 natürlich nicht anders ist.
Vor dem anstehenden Finale am 19.07.2026 zwischen Spanien und Argentinien will die Caritas die Wichtigkeit von Prävention bei jungen Leuten betonen, um Konsequenzen wie Sucht und Überschuldung zu verhindern.
Der Deutsche Caritasverband (DCV) sowie die Caritas Suchthilfe (BAG CaSu) fordern strengere Jugendschutz- und Alterskontrollen für Sportwetten und ein umfassendes Werbeverbot um die Jugend zu schützen und betonen, dass junge Nutzer:innen oft nicht bemerken, dass sie gezielt zum Glücksspiel angesprochen werden.
Bereits 2024 in der Fußball Europameisterschaft habe es eine massive Werbebewegung für Sportwetten gegeben, welche oft indirekt bei beispielsweise Spielterminen oder -ergebnissen stattfand.
Auch geschah diese Werbung oft ohne klare Kennzeichnung und mit deutlich weniger Hinweisen auf Risiken oder Altersbeschränkungen.
„Besonders junge, sportaffine Menschen sind gefährdet, riskante Wetten einzugehen. Viele glauben, ihr Fachwissen über Sport verschaffe ihnen einen Vorteil und ermögliche schnelle Gewinne. Frühzeitige Aufklärung in ihrem Umfeld kann sie schützen“, sagt Thomas Abel, Leiter der BAG CaSu Arbeitsgruppe Glücksspielsucht.
„Interesse an Sport muss ein Raum für Gemeinschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt bleiben.“, verweisen DCV und BAG CaSu (can)
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