Die Stadt Passau hat für den Fürstenweg eine mobile Freibordsicherung beschafft. Das System NOAQ Boxwall soll im Hochwasserfall entlang der B 12 in Hacklberg aufgebaut werden. Vorgesehen ist eine 650 Meter lange Schutzlinie mit Ansatzpunkten an den Einmündungen zur Vilshofener Straße. Für die Hochwasserschutzelemente samt Zubehör wurden knapp 320.000 Euro investiert.
„Mit der mobilen Freibordsicherung ergänzen wir den Hochwasserschutz am Fürstenweg um ein flexibles und rasch einsetzbares System“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Rother. Ein bevorstehender Probeaufbau soll zeigen, wie schnell die Schutzlinie errichtet werden kann, welcher Personalbedarf besteht und wie Arbeits- und Transportabläufe optimal organisiert werden können. Zugleich werden die Einsatzkräfte mit dem System vertraut gemacht.
Für die 650 Meter lange Sicherung wurden 832 selbstverankernde Kunststoffelemente sowie Zusatzelemente für Versätze und leichte Kurven beschafft. Die rund zwölf Kilogramm schweren Hauptelemente können von Hand auf ebenem, festem Untergrund aufgestellt und miteinander verbunden werden. Der Druck des aufgestauten Wassers presst die Elemente auf den Untergrund, eine zusätzliche Verankerung ist nicht nötig.
Das gesamte System lagert auf 27 Transportpaletten. Es ist auf die Bedingungen in Hacklberg und das dortige Pumpwerk abgestimmt. Für die Altstadt ist es aufgrund der Entwässerungs- und Grundwassersituation nicht geeignet.
Bild: Oberbürgermeister Andreas Rother (Mitte) übergab die Freibordsicherung an den städtischen Bauhof – zusammen mit (v. l.) der stellv. Dienststellenleitung Umweltschutz und Klima Karen Stümpfl und dem stellv. Dienststellenleiter Bauhof Johannes Köberl. (Foto: Stadt Passau)

