• Montag, 7. September 2026

Bernhard Brandl beim Ötztaler Radmarathon 2026 für das MuW Medienhaus am Start

Ein Erlebnis fürs Leben – 4.271 Radsportler stellten sich der Herausforderung: Es ist eines jener Rennen, bei denen schon das Ankommen einem Sieg gleichkommt: Der Ötztaler Radmarathon lockte am 30. August erneut Radsportbegeisterte aus aller Welt nach Sölden. Bei der 45. Auflage stellten sich 4.271 Teilnehmer aus 38 Nationen einer der härtesten Herausforderungen des Amateur-Radsports. 227 Kilometer, rund 5.500 Höhenmeter und die vier Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch mussten bewältigt werden.

Mitten im internationalen Starterfeld war auch Bernhard Brandl aus Alzesberg für das MuW Medienhaus unterwegs. Was auf dem Papier bereits respekteinflößend klingt, wird auf dem Rad zur echten Grenzerfahrung: lange Anstiege, rasante Abfahrten und immer wieder die Frage, wie viele Reserven Körper und Kopf noch mobilisieren können. Belohnt wurden die Fahrer in diesem Jahr mit bestem Wetter, beeindruckender Alpenkulisse und einer außergewöhnlichen Atmosphäre entlang der Strecke.

„Fast wie bei der Tour de France“

Genau diese Stimmung machte den Tag für Bernhard Brandl zu einem echten Highlight: „Der Ötztaler Radmarathon war ein unvergessliches Erlebnis. Die beeindruckende Bergkulisse, das perfekte Wetter und die hervorragende Organisation haben den Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht.“ Vor allem die vielen Zuschauer und Helfer hinterließen Eindruck. „Man fühlte sich fast wie bei der Tour de France – so viele begeisterte und hilfsbereite Menschen entlang der Strecke.“

Auch sportlich war die 45. Auflage außergewöhnlich. Der Kanadier Jack Burke gewann zum dritten Mal und stellte mit 6:29:21 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Bei den Frauen triumphierte die Deutsche Janine Meyer zum vierten Mal in Folge und verbesserte ebenfalls den Streckenrekord.

Doch der besondere Reiz des „Ötztalers“ liegt nicht allein in Bestzeiten und Platzierungen. Für Tausende Hobbyfahrer geht es darum, persönliche Grenzen zu überwinden und nach einem langen Tag wieder Sölden zu erreichen.

Für Bernhard Brandl steht deshalb fest: „Es war einfach gigantisch. Ich habe mich rundum wohlgefühlt und durfte einen Tag erleben, den ich wohl nie vergessen werde. Ein Erlebnis fürs Leben! Danke an alle, die mich so großartig unterstützt haben.“

Bild: Bernhard Brandl landete beim Ötztaler Radmarathon im guten Mittelfeld / Fotos: Privat