SPIEGELAU (FREYUNG-GRAFENAU). Die Anzahl der im Bereich der Gemeinde Spiegelau zur polizeilichen Kriminalstatistik gemeldeten Straftaten ging von 100 Fällen im Jahr 2024 auf 86 Fälle im Jahr 2025 zurück. Dennoch kam es in diesem Zeitraum zu einigen aufsehenerregenden Straftaten die EPHK Thomas Kern, Leiter der PI Grafenau, und Bürgermeister Karlheinz Roth bei der Vorstellung des jährlichen Sicherheitsberichts besprochen haben.
Besonders erwähnenswert war eine Einbruchsserie in der zweiten Jahreshälfte, bei der mindestens zwei Täter verschieden Objekte aufgebrochen und nach Bargeld durchsucht haben.
Durch eine gesicherte DNA-Spur konnten von der Ermittlungsbeamten der PI Grafenau schließlich zwei 38 und 48 Jahre alte Männer aus der Republik Moldau als Tatverdächtige ermittelt werden. Es handelte sich dabei offensichtlich um reisende Straftäter, die mittlerweile zur Fahndung ausgeschrieben sind.
Dramatisch war auch der Brand eines freistehenden Einfamilienhauses Mitte Oktober 2025, bei dem ein 84 Jahre altes Ehepaar ums Leben kam.
Im Allgemeinen liegt die Häufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) im Bereich der Gemeinde Spiegelau leicht unter dem Landkreisdurchschnitt. Die objektive Sicherheitslage kann somit als gut bezeichnet werden.
Einen Rückgang gab es bei den Körperverletzungsdelikten (2024: 18 Fälle, 2025: 10 Fälle) und bei den Diebstahlsdelikten (2024: 25 Fälle, 2025: 21 Fälle). Eine Steigerung von neun Fälle im Jahr 2024 auf 16 Fälle im Jahr 2025 gab es bei den Sachbeschädigungen.
Bürgermeister Roth bedankte sich abschließend bei EPHK Kern für die geleistete Arbeit. Insbesondere der Ermittlungserfolg hinsichtlich der vergangenen Einbruchsserie trage zu einem positiven Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung bei.
Foto: PI Grafenau

