• Freitag, 10. Juli 2026
Olaf Heinrich in Innernzell

Innernzell. Die Entwicklung des Ortskerns, neue Wohn- und Gewerbeflächen sowie die langfristige Sicherung kommunaler Aufgaben standen im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bei Bürgermeister Markus Ilgmeier.

Zentrales Projekt ist die Revitalisierung des ehemaligen Gasthauses „Zum Bräu“. Nach einer Überarbeitung der ursprünglichen Pläne soll dort nun ein multifunktionaler Bürgersaal mit Bühne und Vereinsräumen entstehen. Die Gemeinde setzt auf eine wirtschaftlichere Lösung und hofft auf eine Förderung von bis zu 90 Prozent über die Städtebauförderung. Zusätzliche Chancen bietet das Smart-City-Programm. Heinrich begrüßte das Vorhaben: „Begegnungsorte sind für jede Gemeinde wichtig.“

Positiv entwickelt sich auch das Baugebiet Zellerfeld, in dem bereits erste Grundstücke verkauft wurden. Ergänzend ist ein ambulant betreutes Wohnprojekt mit 24 Wohneinheiten geplant. Heinrich betonte, solche Wohnformen stärkten die wohnortnahe Versorgung älterer Menschen. Auch das Gewerbegebiet Manglham wächst weiter – rund 10.000 Quadratmeter stehen noch zur Vermarktung bereit.

Weitere Zukunftsthemen sind die Sicherung der Wasserversorgung sowie der zunehmende Fachkräftemangel in den Kommunalverwaltungen. Heinrich sprach sich für eine engere Zusammenarbeit der Gemeinden aus, um Aufgaben künftig effizienter erfüllen zu können.

Mit der Übernahme des Friedhofs trägt die Gemeinde nun auch die Verantwortung für Unterhalt und Betrieb. Zudem möchte Innernzell sein Veranstaltungsangebot erweitern: Ein erstes Mittelalter-Spectaculum soll künftig neue Besucher anziehen und das kulturelle Leben bereichern.

Bild: Beim Antrittsbesuch in der Innernzeller Gemeindekanzlei tauschten sich Bürgermeister Markus Ilgmeier (links) und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (rechts) über die Revitalisierung des ehemaligen Gasthofs der Brauerei Zinsmeister, neue Wohnbau- und Gewerbeflächen sowie den langfristigen Erhalt leistungsfähiger kommunaler Strukturen aus. – Bildquelle: Bezirk Niederbayern, Christoph Weishäupl