• Montag, 14. September 2026

Nahwärme für Ahornöd: Regional, erneuerbar, zukunftssicher

Nahwärme für Ahornöd: Regional, erneuerbar, zukunftssicher

Freyung. Mit dem Spatenstich ist der Bau des Nahwärmenetzes Ahornöd gestartet. Die Fundamente der Heizzentrale sind fertig, Anfang Oktober werden vier vorgefertigte Module montiert. Parallel beginnen Leitungsbau und Hausanschlüsse. Bis zu 60 Gebäude können angeschlossen werden, der Probebetrieb ist ab November 2026 geplant. Der Ausbau Richtung Winterbergerstraße folgt bis Mitte 2027.

Die Anlage kombiniert einen Biomassekessel mit 660 Kilowatt Leistung und eine 150-Kilowatt-Wärmepumpe, die mit der Photovoltaikanlage des Bauhofs gekoppelt wird. Verwendet werden vor allem Hackschnitzel und Restholz aus der Region. Im Endausbau sollen jährlich rund 680 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Auch Planung und Bau bleiben regional: Die beteiligten Unternehmen stammen aus dem Bayerischen Wald. „Die Stadt investiert damit nicht nur in eine sichere und nachhaltige Wärmeversorgung, sondern stärkt gleichzeitig Unternehmen und Arbeitsplätze in unserer Region“, betont Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich.

Rund 2,7 Millionen Euro werden investiert, 40 Prozent davon trägt die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze. Für private Hausanschlüsse sind je nach Voraussetzungen KfW-Förderungen möglich. Interessenten können sich bei der Stadt Freyung Service GmbH melden.

Bild: Mit einem Spatenstich von Michael Pradl, Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich und Korbinian Gibis (v.li.) wurde der Ausbau der Nahwärme im Bereich Ahornöd im Beisein der beteiligten Firmen symbolisch eingeläutet. Foto: Stadt Freyung