PASSAU. Die Neuausrichtung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Passau nimmt Formen an. Die neu gebildete Projektgruppe traf sich erstmals im Zeughaus. Ziel ist ein Konzept, das jungen Menschen dauerhaft ermöglicht, ihre Anliegen, Ideen und Perspektiven in kommunalpolitische Themen einzubringen.
Oberbürgermeister Andreas Rother betonte, dass dabei nicht nur bereits engagierte Jugendliche erreicht werden sollen. Auch junge Menschen ohne Zugang zu Vereinen oder Organisationen sollen eine Stimme bekommen. Statt von vornherein ein Jugendparlament oder einen Jugendbeirat einzurichten, will die Projektgruppe zunächst herausfinden, welche Beteiligungsformen tatsächlich funktionieren.
Eine wichtige Rolle sollen niedrigschwellige Kommunikationswege spielen – digital ebenso wie im persönlichen Kontakt. Mitglied der Projektgruppe ist auch die neu gewählte jugendpolitische Sprecherin und Stadträtin Johanna Seitz. Gemeinsam mit Vertretern aus Jugendarbeit, Stadtjugendring, Kinderschutzbund, Malteserjugend und Kirchlichem Jugendbüro soll sie den Prozess begleiten. Langfristig soll die Beteiligung auch das Interesse junger Menschen an Kommunalpolitik fördern.
Bildunterschrift (Bildquelle: Stadt Passau):
OB Andreas Rother (rechts) gemeinsam mit der Projektgruppe: (v.l.) Edmund Kriegl (Kommunale Jugendarbeit), Benedikt Seiderer (Kirchliches Jugendbüro), Julia Stern (Vorsitzende des Kinderschutzbunds), Ansgar Grochtmann (Referent für Soziales und Senioren), Anna Hoffmann (Diözesanreferentin in der Malteserjugend), Johanna Seitz (Jugendpolitische Sprecherin), Tobias Waldherr (Vorsitzender Stadtjugendring) und Karin Meyer-Mück (Geschäftsführerin Stadtjugendring).

