• Dienstag, 23. Juni 2026

Rausgehen, reden, vermitteln

Markus Ilgmeier im Gespräch mit MdL Martin Behringer zur Zukunft von Innernzell

Innernzell. Die ersten Wochen als Bürgermeister bezeichnet Hans Ilgmeier als „arbeitsreich“. Nach 18 Jahren im Gemeinderat hält er nun selbst das Ruder in der Hand. Zum Antrittsbesuch kam Landtagsabgeordneter Martin Behringer nach Innernzell.

Ilgmeier sieht seine Amtszeit als Neustart. Viele Projekte laufen bereits seit Jahren und müssten mit neuem Schwung weitergeführt werden. Dabei setzt er auf die Erfahrung der Gemeindeverwaltung und den engen Austausch mit Bürgern und Fachleuten. „Wie auf einer eigenen Baustelle musst du immer vor Ort sein“, betont er.

Aktuell beschäftigen die Gemeinde unter anderem die Neuregelung des Friedhofswesens, ein neues Baugebiet, Flächen für Gewerbe und die Planungen für betreutes Wohnen. Auch das Bürgerhausprojekt „Zum Bräu“ soll auf eine neue, finanziell tragfähige Basis gestellt werden. „Ich bin nicht angetreten, um jahrzehntelang Schulden zu verwalten“, macht Ilgmeier deutlich.

Weitere Herausforderungen sieht er beim Wasserrecht, der Kinderbetreuung und bei Bauvorhaben, die oft an bürokratischen Hürden scheitern. Im Gespräch mit Martin Behringer wurden Erfahrungen ausgetauscht und mögliche Lösungswege diskutiert.

Sein Fazit nach den ersten Wochen fällt positiv aus. Entscheidend sei für ihn vor allem eines: „Rausgehen und reden.“ Transparenz und offene Kommunikation schafften Verständnis und seien die Grundlage für erfolgreiche Kommunalpolitik.

Foto: MdL Martin Behringer und Bürgermeister Markus Ilgmeier sprachen zu Kommunal- und Landespolitik in und an der Gemeindekanzlei in Innernzell. Foto: Abgeordnetenbüro Grafenau