Grafenau/München. Der Landtags-Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr hat viele Themen zu wälzen. Für mehr Struktur und Schlagkraft gibt es darin Unterausschüsse wie den für Stammstrecke und Bahninfrastruktur Bayern. Und der hat mit Jürgen Baumgärtner sowie Martin Behringer nun einen neuen Vorsitz erhalten.
Nötig wurde die Neubesetzung durch die Wahl von Tobias Beck zum Landrat von Straubing-Bogen. Da Martin Behringer ohnehin im Bauausschuss auch für Verkehrsfragen Sprecher der Fraktion ist, war die Überlegung kurz, diese Kompetenz auch für den Stellvertreter des Vorsitzenden im Unterausschuss zu nutzen.
Aber was bedeutet das für Bürgerinnen und Bürger? Liegen die Themen da nicht weit auseinander? München und seine Stammstreckenzukunft bewegen täglich Hundertausende Menschen. Die feine Verästelung von Bahninfrastruktur bis in die Regionen hinein, ist aber auch bei oft geringen Fahrgastzahlen eine zentrale Frage für Mobilität der Zukunft, was etwa Pendeln, Klimaschutz oder auch gleichwertige Lebensbedingungen betrifft. Dass da viel zu tun ist, um zu priorisieren, zu finanzieren und zu realisieren, dafür braucht es die enge Verzahnung von Politik und Planern. Martin Behringer kennt beide Seiten der Medaille gut. An Plenartagen steigt selbst er am Max-Weber-Platz in die U-Bahn und wie gerne oft Menschen im Bayerwald auf Deutschlandticker und kurze Taktung eines ÖPNV zugreifen würden, statt auf den Autoschlüssel, das hört er auch oft. Gerade in so einem Bereich prallen Wunsch und Lücken in Finanzen oder Baurecht oft hart aufeinander. Behringer sagt: „Da müssen wir dennoch darauf achten, in Sachen Zukunft noch stärker gut Strecke zu machen!“
Bildunterschrift:
Die MdLs Jürgen Baumgärtner (als Vorsitzender) und Martin Behringer (als Stellvertreter) haben den Vorsitz des Unterausschusses Stammstrecke und Bahninfrastruktur übernommen. Foto: privat

