• Donnerstag, 3. September 2026

Donaustädte wollen Zusammenarbeit neu ausrichten

Donaustädte wollen Zusammenarbeit neu ausrichten

Die Städte Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau wollen ihre seit über 30 Jahren bestehende Zusammenarbeit weiterentwickeln. Beim traditionellen Treffen der Oberbürgermeister der Wirtschaftsregion Donaustädte auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest berieten Politik und Wirtschaftsförderungen über eine flexiblere und stärker projektbezogene Ausrichtung.

Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr betonte die Bedeutung des seit 1995 gewachsenen Netzwerks mit kurzen Abstimmungswegen und großem gegenseitigem Vertrauen. Ziel bleibe, den Wirtschaftsraum entlang der Donau zu stärken, Wissen auszutauschen und gemeinsame Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.

Die geschäftsführende Stadt Deggendorf blickte auf gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen MINT-Förderung, Klimaschutz, Innenstadtentwicklung, Smart City und Venture Capital zurück. Als aktuelle Schwerpunkte nannten die Städte klimaangepasste Innenstadtentwicklung, Digitalisierung, Innovation sowie die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.

Eine gemeinsame SWOT-Analyse zeigte die Stärken des Netzwerks, aber auch Potenzial für eine klarere Ausrichtung. Chancen sehen die Donaustädte vor allem in gemeinsamen Pilotprojekten und einem erweiterten Zukunftsnetzwerk für Ostbayern. Passaus Oberbürgermeister Dr. Christian Moser hob dabei die Offenheit für weitere Partner hervor. Künftig soll die Zusammenarbeit noch stärker auf konkrete Zukunftsthemen, messbaren Nutzen und flexible Projektpartnerschaften ausgerichtet werden.

Foto: Die Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer der Städte Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau
Bildnachweis: Stadt Straubing