FRG/München. Leben am Land und Gesetzgebung in München sind enger verbunden, als viele denken. Das erfuhren rund 100 Besucher bei einer Fahrt auf Einladung von MdL Martin Behringer ins Maximilianeum. Den Großteil der Reisegruppe stellten die Schützen des Wolfsteiner und Grafenauer Landes, darunter viele Jugendliche, dazu kamen Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen, die Bayerwald-Award-Juroren sowie weitere Interessierte aus der Region.
Nach der Ankunft in München erhielten die Gäste bei einer Führung und einem Film Einblicke in Geschichte und Arbeit des Bayerischen Landtags. Im fast menschenleeren Maximilianeum konnten die Besucher sogar auf den Plätzen der Abgeordneten und der Regierungsbank Platz nehmen. In einer ausführlichen Gesprächsrunde beantwortete Martin Behringer Fragen zu Aufgaben, Arbeitsalltag und Gesetzgebung im Landtag. Themen waren unter anderem Ausschüsse, Petitionen, Redezeiten und die Bedeutung politischer Entscheidungen für die Regionen vor Ort.
Besonders anschaulich wurde dies bei Themen wie Wohnungsbau, Mobilfunk, Feuerwehrhäusern oder Gestaltungssatzungen. Behringer erklärte, wie politische Entscheidungen in München direkte Auswirkungen auf Gemeinden und Bürger haben. Nach vielen Eindrücken und Gesprächen ging es über Landshut mit Brotzeitpause zurück in den Bayerischen Wald.
Bild: Die Friedrich-Bürklein-Halle mit imposantem Treppenhaus bot einen passenden Rahmen für knapp 100 Reisende aus der Region von Donautal bis Bayerwald. Insbesondere die Schützenjugend aus GRA und WOS hatte eine gute Gelegenheit, mit gestaltender Demokratie in Berührung zu kommen. Foto: Abgeordnetenbüro Grafenau

